Shida Bazyar
“Es ist nicht leise in Theran, auch nicht Nachts”
Shida Bazyar
Photo: Tabea Treichel
Shida Bazyar, geboren 1988 in Hermeskeil, in Rheinland-Pfalz, studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim und war, neben dem Schreiben, viele Jahre in der Jugendbildungsarbeit tätig. Ihr Debütroman „Nachts ist es leise in Teheran“ erschien 2016 und wurde u.a. mit dem Bloggerpreis für Literatur, dem Ulla-Hahn- Autorenpreis und dem Uwe-Johnson-Förderpreis ausgezeichnet und in mehrere Sprachen unter anderen ins Türkische übersetzt. Ihr zweiter Roman »Drei Kameradinnen« ist 2021 erschienen und stand auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis. Auch diesen Roman kann man auf Türkisch lesen.
Nachts Ist Es Leise In Teheran
Es ist die Geschichte einer iranischen Familie, die ihren Anfang 1979 in Teheran nimmt und den Bogen spannt bis in die deutsche Gegenwart. Behsad, der junge linke Revolutionär, der in der mutigen, literaturbesessenen Nahid die Liebe seines Lebens findet, ist der erste Protagonist des Romans, der erste Ich-Erzähler. Dann taucht nach zehn Jahren Nahid auf und erzählt von ihrer Flucht aus dem Iran nach der Machtübernahme der Mullahs. Und von ihren Kindern, Laleh, Mo und Tara, die in Deutschland aufwachsen und zwischen den Welten zu Hause sind.